Oscars und Serien

In diesem Jahr gab es bei den Oscars (wie eigentlich immer) kaum große Überraschungen – wenn man einmal von der Umschlag-Panne absieht. Aber zwei Gewinner, Viola Davis und Mahershala Ali, sind besonders für Serienfans bemerkenswerte Gewinner. Viola Davis hat in ‘How to get away with murder’ im Seriengenre unglaublich gut gespielt und, wenn es einen Serienoscar gäbe, diesen bereits mehrfach gewonnen. Schön zu sehen als, dass sie nun für eine sehr beeindruckende Darstellung auf der großen Leinwand als Schauspielerin einen längst überfälligen Ritterschlag bekommen hat. Schade nur, dass die HTGAWM sich wohl eine Oscar-Preisträgerin nicht mehr leisten kann, und deshalb wohl bei 3 Staffeln bleiben wird… (aber hoffen wir mal, dass es weitergeht!).

Hier gibts das Backstage Interview:

Mahershala Ali hat in ‘House of Cards’ beeindruckt, in ‘The 4400’ bereits vor mehr als 10 Jahren überzeugt, aber dann in ‘Luke Cage’ als Cottonmouth einen der besten Bösewichte 2016 hingelegt. Auch für ihn kann man sich freuen, da er sich in ‘Moonlight’ wirklich die Seele aus dem Leib gespielt hat (und momentan natürlich sehr interessant: der jemals erste muslimische Oscar-Gewinner!)

In baldiger Zukunft werden sicher die Auszeichnungen für Serien in schauspielerischer Hinsicht dem Oscar den Rang ablaufen ;-)…

Aber bis dahin gilt der Oscar, den die beiden absolut verdient gewonnen haben, als das Non plus ultra für darstellerisches Können.

 

***Santa Clarita Update***

Nachdem die Serie extrem offensiv von Netflix hier in Berlin beworben wurde, kam es nun doch dazu, dass sich zu viele Leute beschwert haben.
Netflix muss die Plakate entfernen.
Hier sind noch zwei last-minute Bilder, die ich machen konnte (man beachte den Food Truck!) und der Artikel zum Thema

Netflix’ “Santa Clarita Diet” – Prämiere in Berlin

fullsizeoutput_2e5f

fullsizeoutput_2e5e
FullSizeRender

 

Mit einem großen Red-Carpet Event hat Netflix inBerlin die neue Serie “Santa Clarita Diet” vorgestellt. In der Serie geht es um Joel und Sheile, zwei Immobilienmakler, die mit ihrer Tochter in dem beschaulichen Örtchen Santa Clarita leben. Plötzlich wird die Mutter (gespielt von Drew Barrymore) zum Zombie mit einem Riesenappetit auf Menschenfleisch.

Klingt ein bisschen absurd, ist aber sehr lustig. Es gibt eine ganze Reihe bekannter Gastauftritte und mal wieder kommt Netflix mit einer neuen und frischen Serie aus einer ganz unerwarteten Ecke.

FullSizeRender 5

 

Timothy Oliphant, den ich persönlich aufgrund einer meiner absoluten Lieblingsserien “Justified” sehr mag, spielt den Familienvater, der versucht, auf Biegen und Brechen seiner Frau zu helfen, mit mehr oder weniger gutem Gewissen an Menschenfleisch zu kommen.

Die Chemie zwischen den beiden funktioniert sehr gut und man kann trotz einiger sehr krassen Szenen merken, dass die Schauspieler viel Spass beim drehen hatten.

 

Und hier ist der Trailer:

 

 

Sit-down mit Lennie James

fullsizeoutput_2e54

Anlässlich der bald startenden 2. Hält der 7. Staffel von “The Walking Dead”, hat ich das große Glück mit Lennie James (“Morgan”) in London ein Interview zu führen und ihm allerlei Fragen zu stellen, die er natürlich nur bedingt ausführlich beantworten konnte.

Prinzipiell darf man sich nach einer ziemlich düsteren ersten Hälfte auf eine Fortführung der 7. Staffel freuen, in der die Gang wieder zu alter Stärke zurückfindet. Ob der Pazifist Morgan auf Negan trifft, wurde nicht verraten, aber es würde auf jeden Fall spannend sein, diese absolut gegensätzlichen Figuren aufeinanderprallen zu sehen.

König Ezekiel wird ein bisschen mehr in Erscheinung treten und Morgan, als einer der absoluten Fan-Favorites, wird hoffentlich auch mehr Screen-time bekommen. Ansonsten hat Mr. James noch ein wenig von der Arbeit hinter den Kulissen gesprochen, wie es ist, als Engländer in Georgia in den USA Zombies zu töten und, dass er seine Kollegen ein wenig beneidet, da es ihm nicht vergönnt war, in einer Reihe mit den anderen vor Negan zu knien…

Insgesamt hat die erste Hälfte der 7. Staffel sicherlich die Fan-Gemüter erhitzt, für viel Furore gesorgt und auch einige Hardcore Fans verprellt, aber “The Walking Dead” wäre nicht einer der erfolgreichsten Serien, wenn sie nicht für große Überraschungen (sicherlich auch noch den ein oder anderen Abschied) sorgen würde.

Hier gehts zum Interview

Edinburgh Television Festival 2016

Beim Edinburgh International TV Festival konnte man sich in diesem Jahr von allerlei interessanten Neuigkeiten beeindrucken lassen, Screener anschauen, Workshops mitmachen und auch an sog. Masterclasses teilnehmen.
Für mich war alles bezüglich der 7. Staffel von “The Walking Dead” interessant und ich hatte auch die Gelegenheit, mich mit der Produzentin der Serie Gale Anne Hurd und Michael Cudlitz (Abraham) zu unterhalten.

Hier gibt es ein paar Eindrücke und im nächsten Monat auf berliner-zeitung.de dann näheres zu the Walking Dead…

img_4649

img_4641

img_4655

Endlich zurück: Orange is the New Black – Season 4

Als vor drei Jahren die Serie „Orange ist he New Black“ auf Netflix startete, war dies in vielerlei Hinsicht ein Glücksfall, wenn nicht gar in mancherlei Hinsicht bahnbrechend. Pünktlich zum Start der 4. Staffel, lohnt es sich, noch einmal einen genaueren Blick auf diese wunderbare Serie zu werfen und denen von Euch, die die Serie noch nicht gesehen haben (soll es ja wirklich geben!), das Nachholen der ersten drei Staffeln und das Eintauchen in die viel versprechende vierte Staffel nahezulegen.

Was ist aber der Grund für den Erfolg der Serie?

Orange is the New Black hat es geschafft, von einer absoluten Außenseiterposition die Erfolgsserie House of Cards von Platz 1 der Netflix-eigenen Serien zu verdrängen. Es hat sich in den letzten drei Jahren eine derartig große Fangemeinde entwickelt, dass selbst die Hauptdarstellerinnen den Erfolg kaum fassen können. In einem Gespräch anlässlich des Starts der 4 Staffel verriet mir Uzo Abuda (Crazy Eyes), dass es ihr und auch ihren Kolleginnen immer noch fast unwirklich erscheint, um die Welt zu reisen, um die Serie zu präsentieren. Doch dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr.

Als erstes muss man natürlich die starke Besetzung der Serie erwähnen. Kaum eine Serie hat es zuvor geschafft, mit so vielen starken Frauenfiguren aufzutrumpfen. Was als Besonderheit noch hinzukommt ist die Tatsache, dass es (ganz untypisch für amerikanische Serien) nicht nur Frauen gibt, die wirken, als wären sie aus Model-Katalogen gecastet worden. Man hat durchweg mit „echten“ Charakteren zu tun. Lea DeLaria (Big Boo) hat mir erzählt, dass es für sie und ihre Kolleginnen sehr angenehm ist, „…knappe 30 Sekunden in der Maske zu sitzen, dann einen Overall überzuziehen und loszulegen“. Dies erlaubt es den Schauspielerinnen auch, viel ihrer eigenen Persönlichkeit mit vor die Kamera zu nehmen.

Ein weiterer interessanter Punkt ist, wie Jenji Kohan, die die Serie schreibt und produziert, das Konzept der Serie über die ersten drei Staffeln stark verändert hat. Wie schon bei Kohans Erfolgsserie Weeds, hat man auch bei Orange is the New Black über die ersten drei Staffeln sehr gekonnt einen Genre-Wechsel vollzogen, der dieser Serie sehr gut getan hat. Anfangs war die Serie, auch aufgrund ihrer Prämisse, sehr stark im Bereich klassischer Comedy angesiedelt: Naives Blondchen kommt in den taffen Frauenknast und versucht, klarzukommen. Hätte man versucht, dies über mehrere Staffeln durchzuziehen, hätte sich die Idee wahrscheinlich sehr schnell totgelaufen. Aber durch das Verändern der Tonalität und auch einzelner Figuren hin zu einer Dramaserie, hat man sich für die jetzt beginnende vierte und die bereits in Auftrag gegebenen drei weiteren Staffeln die kreativen Möglichkeiten offen gehalten.

Im Jahr 2013 war die Idee einer Binge-Serie noch absolut neu. Auch Netflix als Serienproduzent und -vertrieb steckte noch in den Kinderschuhen. Für alle Beteiligten war es absolutes Neuland: Ein Streaming Dienst als Auftraggeber, der alle Episoden einer Staffel auf einmal bereitstellt. Heute weiß man, dass dies wahrscheinlich die Zukunft gescripteter Serien sein wird.

Damals hätte wohl auch niemand gedacht, dass diese Nischenserie aufgrund der Themen, die behandelt werden, und vor allem auch aufgrund der Besetzung in viele Richtung Türen aufstoßen und Diskussionen in der Mainstream-Kultur provozieren würde. Lesbische- und Transgender Themen werden in den Fokus gerückt und haben den gesellschaftlichen Diskurs immer wieder angeregt. Eine Serie wie „Transparent“ konnte für eine breite Masse so populär sein, weil OitnB es geschafft hat, den Weg zu ebnen.

Die Serie versteht es aber auch immer wieder, sich ihrer sozialkritischen Verantwortung klar zu werden, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger dazustehen. So werden Themen zu Minderheiten, Diskriminierung, Waffenbesitz, ungerechter Justiz, Gay-rights, Geisteskrankheit und profitorientiertem Strafvollzug immer wieder aufgegriffen.

Hier wird auch gleich zu Beginn der vierten Staffel angeknüpft, als der Einzug neuer Insassen für gehörige Probleme sorgt. Natürlich versucht Piper, ihre Rolle als Badgirl im Gefängnis zu stärken, und wir treffen auf neue Wachmänner und –frauen. Crazy Eyes bemerkt, dass sie nicht die verrückteste Insassin ist, und über eine kleine Splatter-Einlage darf man sich zu Beginn auch freuen.
Neben den bekannten Figuren kommen nun auch noch einige neue Gesichter hinzu, die im Verlauf der Serie den Cast sehr gelungen erweitern.

Natürlich ist es schon eine Herausforderung, mal eben drei, bzw. vier Staffeln einer Serie zu schauen, um auf dem aktuellen Stand zu sein. Ich persönlich finde so etwas immer eher ein wenig abschreckend. Aber im Fall von OitnB wird man aber wirklich belohnt. OitnB ist einer der Serien, der man wenigstens eine Chance geben sollte. Immer wieder ertappt man sich dabei, zu denken: Was würde ich machen?
Aufgrund der wachsenden Popularität der Serie konnte man sich von Staffel 1, als die Serie noch als großes Experiment angesehen werden konnte, bis hin zur 3. Staffel und 4 Emmys später, mehr und mehr erlauben und trauen. So konnte OitnB das schaffen, was nur wenigen Serien vergönnt ist: von Jahr zu Jahr immer besser zu werden. Hoffen wir, dass es bis zur 7. Staffel (und darüber hinaus) so bleibt.

The Carmichael Show

Ehrlich gesagt, war ich anfangs sehr skeptisch und habe die (mittlerweile nicht mehr ganz so) neue Sitcom “The Carmichael Show” bewusst ignoriert. Das Material, das bei den Upfronts gezeigt wurde und die Trailer waren nicht wirklich überzeugend. Typisch “schwarze/afro-amerikanische” Comedy traf weder im Film- (Madea) noch im Serienformat (Cosby) wirklich meinen Geschmack. Nachdem Jerrod Carmichael aber aufgrund seiner “bahnbrechenden” neuen Sitcom von Talkshow zu Talkshow gereicht wurde, hab ich mir die erste Staffel (6 Episoden) angeschaut und bin mittlerweile zum echten Fan geworden.
Auf den ersten Blick ist diese vor Publikum im Studio gedrehte Serie mal wieder nur eine weitere Sitcom, die nicht wirklich Neues zu bieten hat. Sehr schnell merkt man aber, dass dem nicht so ist. Jede der Episoden hat ein Thema, das Innerhalb der Familie auf (überraschend) lustige Weise behandelt wird. Hierbei geht es um Dinge wie Gentrification, Waffenbesitz und Religion bis hin zu Schwarzkohl und Pornosucht.
Sicherlich ist die Folge zu Präsident Trump nur bedingt für eine deutsches Publikum relevant, aber man hat, egal wie abwegig das Thema auch sein mag, viel Spass mit der Carmichael Familie.
Die Hauptfigur und Show-Creator Jerrod Carmichael trifft mit seiner Serie den Nerv vieler (auch nicht schwarzer) Amerikaner und wenn man dann, so wie ich, ins schwarze YouTube-Loch gefallen ist, aus dem man nach Stunden und unzähligen Stand-Up Videos von Jerrod Carmichael wieder herausgekommen ist, kann man fast nicht anders, als dem Charme seines Humors zu erliegen.
Nicht nach der ersten Episode aufgeben, sondern mindestens 3 oder 4 Folgen durchhalten…
Viele Spass!

Akte X ist zurück!!

Nachdem es viel zu lange gedauert hat, sind Mulder und Scully endlich wieder zusammen zu sehen. In einer Miniserie, die jetzt ab Anfang Februar auch in Deutschland zusehen ist (Pro7), dürfen wir dem alten Team in sechs Episoden bei der Arbeit zuschauen.
Man hat sich entschlossen, “nur” eine Miniserie zu machen, da natürlich bei einer 90er Jahre Ikone nach so vielen Jahren auch etliches schiefgehen kann. Man denke nur an die Kultserie “Arrested Development”, die von Netflix wiederbelebt worden war.
Die sechs Episoden sind so aufgeteilt, dass die erste und letzte Folge zusammenhängen und die vier Folgen in der Mitte selbstständige ‘case of the week’ Episoden sind.
Nach den ersten drei Folgen kann man sagen, dass es wieder richtig Spass macht, den beiden (und natürlich auch noch etlichen alten Gesichtern) zuzuschauen. Auch wenn viele Kritiker die Pilotfolge nicht mochten, ging es doch eigentlich mit einem richtigen Paukenschlag los. die zweite und dritte Folge waren dann wieder im altbekannten Format: irgendwo zwischen spooky und absurd.
Man kann als Fan nur hoffen, dass es nicht bei den sechs Episoden bleibt. “Akte X” hat nach Serienende ein Loch in der Fernsehlandschaft hinterlassen, das von keiner anderen Serie richtig gefüllt werden konnte.
Mögen noch viele unheimliche Fälle von Mulder und Scully gelöst werden!
I want to believe 😉

Ash vs. Evil Dead

Für die Fans des Kultfilms, der mittlerweile schon fast 25 Jahre zurückliegt, war die Nachricht einer Serie, für die man auch Bruce Campbell wieder gewinnen konnte, mit Sicherheit ein wahrer Seelenbalsam. Die Geschichte spielt auch knapp 25 Jahre nach der des Films und Ash muss sich ungewollt noch einmal mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen. Die Kettensäge wird wieder aufgesteckt, um die Welt vor dem Untergang zu bewahren.

Es gibt natürlich wieder reichlich Blut, zerplatzende Köpfe, verrückte Zombiemonster und viele coole Sprüche. Die Besetzung, die man neben Bruce Campbell gewinnen konnte, überzeugt auf ganzer Linie und Sam und Ivan Raimi haben Gott sei Dank darauf verzichtet, die Effect perfektionieren zu wollen. Dies gibt der Serie genau den trashigen B-Movie Look, den sie braucht.

Für Freunde der Filme ist die Serie ein absolutes Muss. Für andere bietet sie natürlich auch sehr viel Spaß. Man muss allerdings immer daran denken, alles mit einem Augenzwinkern zu anzuschauen – genauso, wie es von den Machern auch angedacht war.

Extrem blutig, wunderbar brutal, absolut kein Trorture-Porn-Schwachsinn, sondern bester Horror, der einen auch immer wieder mal lachen lässt.

&

Fear the Walking Dead

Als es hieß, dass es eine Art Prequel zu “The Walking Dead” geben soll, waren nicht wenige erst einmal skeptisch. Nur weil es mit “Better Call Saul” und “Breaking Bad” funktioniert hat, muss es nicht unbedingt auch bei der Erfolgs-Zombie-Serie klappen. Der Ausbruch einer Seuche oder Krankheit, die alle Menschen zu Zombies macht, scheint an sich eher eine gute Story für einen Film zu sein, aber kann eine ganze Serie damit erzählt werden? Bei “The Walking Dead” spielt der Ursprung der Zombieseuche nur bedingt eine Rolle. Die Zeit, bzw. die Welt danach ist das, was interessiert.
Nachdem aber nun die ersten Episoden von “Fear the Walking Dead” zu sehen sind, kann man sagen, dass es die Serie sehr gut versteht, eine eigene Tonalität zu entwickeln, ohne dem großen Vorbild zu sehr nachzueifern. Die Besetzung ist bis hin zu den (normalerweise nervigen) Kinderdarstellern gelungen. Man hat bis jetzt darauf verzichtet, eine direkte Verbindung zur Originalserie zu schaffen, was auf jeden Fall eine gute Entscheidung ist.
Während “The Walking Dead” in einer apokalyptischen Welt spielt, ist es hier sehr nett anzusehen, wie mit dem Zombieausbruch in der Jetzt-Welt umgegangen wird. Handyvideos von Zombie-Attacken – echt oder gefaked? Nachrichten im Fernsehen – Lüge oder Wahrheit? Die Serie versteht es, auf intelligente Weise mit der Rolle der Medien und sozialer Netzwerke zu spielen. Auf diesem Weg bekommt die Serie einige Features, die dem Original fehlen.
Es bleibt abzuwarten, wie lange sich das Ausbruchs-Szenario hinziehen lässt, aber es sieht sehr vielversprechend aus.
Wer “The Walking Dead” mag, wird sicher auch an dem Prequel seine Freude haben. Auf jeden Fall lohnt es sich, mal reinzuschauen.