Helix

Der amerikanische Sender SyFy hatte viele Jahre ein Spartendasein gefristet und hauptsächlich die Bedürfnisse von Science Fiction- und Fantasy-Nerds befriedigt. Spätestens jedoch seitdem im Jahre 2004 die Serie “Battlestar Galactica” neu aufgelegt wurde, ist SyFy erwachsen geworden und gehört zu einer festen Größe unter den Kabelsendern in Nordamerika.
Vor kurzem lief dann auch endlich die lang erwartete Serie “Helix” an, in der es um ein Gruppe von Wissenschaftlern geht, die in den Tiefen der Arktis einen mysteriösen Virus untersucht.
Nachdem es zu mehreren Ausbrüchen einer völlig neuen Krankheit kam, wird eine Gruppe von Wissenschaftlern des CDC (Center of Disease Control) eingeflogen, um den Virus zu untersuchen. Sehr schnell wird klar, dass neben Interessen aus der Privatwirtschaft und dem Militär, allerlei weitere Geheimnisse versucht werden, verborgen zu halten.
Das Team von Wissenschaftlern wird von dem charismatischen Dr. Farragut geleitet, der eigentlich überqualifiziert ist für diesen Job, welcher anfangs noch fälschlicherweise als “Routine” eingestuft wird. Da aber sein Bruder einer der erkrankten Wissenschaftler in der Basis ist, erklärt er sich bereit, die Untersuchung zu übernehmen.
Was die Serie für den Zuschauer trotz etlicher vorhersagbarer Momente interessant macht, ist die Tatsache, dass die Dynamik, die sich zwischen panischen und hilflosen Wissenschaftlern, Kranken und einem geheimnisvoll agierenden Stationsleiter entsteht, auf einem so engen, von der Außenwelt abgeschiedenen Ort, für eine derart angespannte Atmosphäre sorgt, dass man jeden Moment mit dem Schlimmsten rechnen muss.
Die Serie ist auf 13 Episoden in der ersten Staffel angelegt, was genug Zeit bietet, jegliche Figuren und Erzählstränge detailliert auszuarbeiten.
Arktische Kälte, Schneestürme und Abgeschiedenheit von der Außenwelt werden wunderbar kontrastiert zu den hitzigen Debatten, den Kampf gegen mutierende Kranke und die davonlaufende Zeit im Inneren der Station dargestellt. Der wunderbar verquere Soundtrack sorgt dann auch noch für das Tüpfelchen auf dem i…
Wenn die Serie so weitergeht, wie sie begonnen hat, ist sie auf jeden Fall “wärmstens” zu empfehlen.