Oscars und Serien

In diesem Jahr gab es bei den Oscars (wie eigentlich immer) kaum große Überraschungen – wenn man einmal von der Umschlag-Panne absieht. Aber zwei Gewinner, Viola Davis und Mahershala Ali, sind besonders für Serienfans bemerkenswerte Gewinner. Viola Davis hat in ‘How to get away with murder’ im Seriengenre unglaublich gut gespielt und, wenn es einen Serienoscar gäbe, diesen bereits mehrfach gewonnen. Schön zu sehen als, dass sie nun für eine sehr beeindruckende Darstellung auf der großen Leinwand als Schauspielerin einen längst überfälligen Ritterschlag bekommen hat. Schade nur, dass die HTGAWM sich wohl eine Oscar-Preisträgerin nicht mehr leisten kann, und deshalb wohl bei 3 Staffeln bleiben wird… (aber hoffen wir mal, dass es weitergeht!).

Hier gibts das Backstage Interview:

Mahershala Ali hat in ‘House of Cards’ beeindruckt, in ‘The 4400’ bereits vor mehr als 10 Jahren überzeugt, aber dann in ‘Luke Cage’ als Cottonmouth einen der besten Bösewichte 2016 hingelegt. Auch für ihn kann man sich freuen, da er sich in ‘Moonlight’ wirklich die Seele aus dem Leib gespielt hat (und momentan natürlich sehr interessant: der jemals erste muslimische Oscar-Gewinner!)

In baldiger Zukunft werden sicher die Auszeichnungen für Serien in schauspielerischer Hinsicht dem Oscar den Rang ablaufen ;-)…

Aber bis dahin gilt der Oscar, den die beiden absolut verdient gewonnen haben, als das Non plus ultra für darstellerisches Können.